Freiherr-vom-Stein-Schule

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Gesamtschule mit gym. Oberstufe in Hessisch Lichtenau

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Homeoffice aus Sicht einer Mama

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Dass ich mal in den Teil eines Lehrers schlüpfe, so ausgeprägt, wie in dieser Situation, hätte ich nicht gedacht. Leider muss man sehr viel von dem damals Erlernten neu lernen, um es den Kindern zu vermitteln. Natürlich hat man immer für seine Kinder die Verantwortung, sie zu unterstützen und zu lehren und durchs Leben zu begleiten, doch in der momentanen Situation ist dies mehr.

Die Medien sind voll von negativen Schlagzeilen, die viele Kinder schwer verstehen. Nichts ist sichtbar, wie ein Pickel, Ausschlag oder Nasenbluten, um davon Abstand zu nehmen. Somit versucht man alles so gut wie möglich zu erklären. Ich bin Angestellte in der Pflege, verheiratet, Mutter einer Tochter und bin täglich mit Ängsten und Zurückhaltungen, Diskussionen und vielem mehr mit Erwachsenen und Angehörigen mittlerweile verwachsen. Das ist nun Alltag und nebenbei macht man neben dem normalen Job- und Haushaltsalltag noch Hausaufgabenkontrollen und versucht zu lehren und zu stützen, was zu stützen geht. Ein Spagat, den viele machen.

Man merkt, dass das eigene Kind noch stiller wird, wie es versucht, die Situation zu verstehen, man nimmt es noch mehr in den Arm, als es vorher schon der Fall war, man unterstützt, spielt, kocht, macht den Haushalt und Garten zusammen. Alles noch mehr, als es zuvor war. Das schweißt zusammen.

Auch wenn zu Corona-Zeiten viel auseinandergerissen wird, es bleiben die Erinnerungen an eine unbekümmerte Zeit und die Liebe zu seiner Familie, Freunden, Verwandten und Bekannten. Um diese unbekümmerte Zeit wieder zu bekommen:

Bleiben wir zu Hause!