Medienbildung

WLAN

Die FvSS ist seit den Osterferien 21 ausgestattet mit einem leistungsfähigen WLAN in allen Innenräumen. Dabei haben nicht nur die Lehrerinnen und Lehrer Zugang zum Internet, sondern über ein Ticket-System kann allen Schülerinnen und Schülern Zugriff für unterrichtliche Zwecke gewährt werden.

Klassenraumausstattung

Alle neu umgebauten Unterrichtsräume sind in der FvSS ausgestattet mit moderner Tafeltechnik. Interaktive Beamer bieten vielfältige Präsentationsmöglichkeiten bei gleichzeitig sehr großer Projektionsfläche. In allen Jahrgängen stehen außerdem sogenannte Dokumentenkameras zur Verfügung, die das Einbinden von Schülerprodukten schnell und flexibel ermöglichen.

Lernplattformen: Schulportal, Moodle & Co

Die FvSS setzt seit vielen Jahren einen großen Schwerpunkt auf die Medienbildung ihrer Schülerinnen und Schüler (und Lehrer 😃). Wir nutzen dabei umfangreich verschiedene Lernplattformen wie das Schulportal des Landes Hessen, Moodle und weitere mehr. Die Benutzung dieser Plattformen wird dabei natürlich nicht vorausgesetzt, sondern zusammen erlernt.

Tablets, Laptops und BYOD

Die FvSS verfolgt ein umfangreiches Medienbildungskonzept. Die Ausstattung mit leistungsfähiger Technik zur Ermöglichung zeitgemäßer Bildung ist in vollem Gange. In Kürze erfolgt in Absprache mit dem Schulträger im Rahmen des Digitalpakts eine umfangreiche Ausstattung mit Tablet-PCs, die dann allen Klassen für Unterricht zur Verfügung stehen („mobiler Computerraum“).

Außerdem können jederzeit einzelne Laptops nach Bedarf ausgeliehen werden.

Darüberhinaus unterstützt die FvSS das Mitbringen eigener Geräte. Schülerinnen und Schüler, die ihre Unterrichtsmitschriften digital anfertigen möchten, werden von uns jederzeit dabei unterstützt.

Medienfach CoMeT

Seid ihr fit mit Medien? Testet euch doch mal: https://der-newstest.de/

Gar nicht so einfach, oder? Finden wir auch, deshalb haben wir ein eigenes Medienfach entwickelt:

CoMeT steht für Computer- und Medien-Training und ist unsere Bezeichung für ein Schulfach, das es in dieser Form nur an der Freiherr-vom-Stein-Schule gibt.

Warum machen wir das? „Diese Kinder sind im Gegensatz zu uns Lehrern mit Computern aufgewachsen und können das alles von allein.“ „Die „Digital Natives“ sind ohnehin medienkompetent.“

So oder so ähnlich argumentierte man vielerorts, um die Medienkompetenz der aktuellen Schülergeneration zu beschreiben. Doch weit gefehlt: Studien zu den Medienkompetenzen deutscher Schüler:innen kommen zu besorgniserregenden Ergebnissen:

Ein Drittel der Schüler:innen haben unzureichende Kenntnisse über den Umgang mit Computern und Computerprogrammen, beherrschen Textverarbeitungsprogramme ungenügend und sind kaum in der Lage, sich sachliche Informationen im Internet zu beschaffen. Auch die Medienbildung in deutschen Schulen, sowie der Medien-Einsatz im Unterricht, erhält weit unterdurchschnittliche Bewertungen. „Selbst in Thailand und Chile kommen Computer häufiger zum unterrichtlichen Einsatz als bei uns“, stellt die Leiterin der Bildungsstudie Professorin Dr. Birgit Eickelmann von der Universität Paderborn fest. Genauere Informationen dazu findet man z.B. in der ICILS-Studie aus dem Jahr 2013, auch aktuellere Studien kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

Diese unerfreulichen Resultate, zusammen mit unseren eigenen Erfahrungen an der Freiherr-vom-Stein-Schule, waren Anlass für uns zu sagen: „Es muss sich etwas ändern!“ Medienkompetenz sehen wir (und sämtliche Bildungsstudien) als eine der Schlüsselqualifikationen für das private und berufliche Leben unserer Schüler:innen an. Und sämtliche Studien belegen, dass es nicht funktioniert, diese Kompetenzen (wie in den Lehrplänen vorgegeben) quasi „nebenbei“ zu vermitteln.

Deshalb setzten wir uns zusammen und entwickelten CoMeT: Ein eigenes Fach, in dem Zeit und Raum ist, um sich mit diesen Themen auseinander zu setzen. Für alle Schüler:innen, in allen Schulzweigen.

Der gekonnte Umgang mit einem Textverarbeitungsprogramm, das professionelle Präsentieren mit einem Präsentationsprogramm, gezielte und kompetente Recherche im Internet, souveräner Umgang mit sozialen Medien und Bewusstsein für die Gefahren durch Cybermobbing, aber auch der Umgang mit einer Tabellenkalkulation, Wikipedia, und, und, und, sind uns wichtig

Wir finden: Nur so kann Medienbildung richtig gut gelingen!